Die ESC Platzierungen 2026 stehen fest: Bulgarien hat den 70. Eurovision Song Contest in Wien gewonnen. DARA setzte sich mit ihrem Song „Bangaranga“ und 516 Punkten deutlich durch. Israel belegte mit Noam Bettan Platz zwei, Rumänien wurde Dritter. Für Deutschland verlief das Finale dagegen enttäuschend: Sarah Engels erreichte mit „Fire“ nur Platz 23 von 25 und insgesamt 12 Punkte.
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Das Finale fand am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle statt. Insgesamt nahmen 35 Rundfunkanstalten am Wettbewerb teil, 25 Länder standen im Finale. Für Bulgarien war der Sieg historisch: Das Land gewann den Eurovision Song Contest erstmals überhaupt.

ESC Platzierungen 2026: Das komplette Ergebnis des Finales
Für Leser, die vor allem nach dem endgültigen ESC-Ranking 2026 suchen, ist die folgende Tabelle entscheidend. Sie zeigt alle 25 Finalisten mit Act, Song und Gesamtpunktzahl.
| Platz | Land | Interpret/in | Song | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bulgarien | DARA | Bangaranga | 516 |
| 2 | Israel | Noam Bettan | Michelle | 343 |
| 3 | Rumänien | Alexandra Căpitănescu | Choke Me | 296 |
| 4 | Australien | Delta Goodrem | Eclipse | 287 |
| 5 | Italien | Sal Da Vinci | Per Sempre Sì | 281 |
| 6 | Finnland | Linda Lampenius & Pete Parkkonen | Liekinheitin | 279 |
| 7 | Dänemark | Søren Torpegaard Lund | Før Vi Går Hjem | 243 |
| 8 | Moldau | Satoshi | Viva, Moldova! | 226 |
| 9 | Ukraine | LELÉKA | Ridnym | 221 |
| 10 | Griechenland | Akylas | Ferto | 220 |
| 11 | Frankreich | Monroe | Regarde! | 158 |
| 12 | Polen | ALICJA | Pray | 150 |
| 13 | Albanien | Alis | Nân | 145 |
| 14 | Norwegen | JONAS LOVV | YA YA YA | 134 |
| 15 | Kroatien | LELEK | Andromeda | 124 |
| 16 | Tschechien | Daniel Žižka | CROSSROADS | 113 |
| 17 | Serbien | LAVINA | Kraj Mene | 90 |
| 18 | Malta | AIDAN | Bella | 89 |
| 19 | Zypern | Antigoni | JALLA | 75 |
| 20 | Schweden | FELICIA | My System | 51 |
| 21 | Belgien | ESSYLA | Dancing on the Ice | 36 |
| 22 | Litauen | Lion Ceccah | Sólo Quiero Más | 22 |
| 23 | Deutschland | Sarah Engels | Fire | 12 |
| 24 | Österreich | COSMÓ | Tanzschein | 6 |
| 25 | Vereinigtes Königreich | LOOK MUM NO COMPUTER | Eins, Zwei, Drei | 1 |
Damit lagen am Ende nur Gastgeber Österreich und das Vereinigte Königreich hinter Deutschland. Besonders eng war es im oberen Mittelfeld: Italien kam mit 281 Punkten auf Rang fünf und lag damit nur zwei Punkte vor Finnland.
Bulgarien gewinnt den ESC 2026 mit deutlichem Vorsprung
DARA gewann den Eurovision Song Contest 2026 für Bulgarien mit 516 Punkten. Ihr Beitrag „Bangaranga“ erhielt 204 Punkte von den Jurys und 312 Punkte aus dem Televoting. Damit gewann Bulgarien nicht nur die Gesamtwertung, sondern sowohl die Jury- als auch die Zuschauerwertung.
Das Ergebnis war in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich. Bulgarien hatte von 2023 bis 2025 nicht am Wettbewerb teilgenommen und kehrte 2026 zurück. Direkt bei diesem Comeback gelang der erste ESC-Sieg der Landesgeschichte.
Der Vorsprung war enorm. DARA lag 173 Punkte vor dem zweitplatzierten Israel, das auf 343 Punkte kam. Nach offiziellen ESC-Angaben stellte Bulgarien damit einen neuen Rekord für den größten Punktevorsprung eines Siegers auf. Der bisherige Rekord stammte von Alexander Rybaks Sieg für Norwegen 2009, als „Fairytale“ mit 169 Punkten Vorsprung gewann.
Bemerkenswert ist außerdem, dass Jury und Publikum denselben Sieger hatten. Das war beim ESC seit 2017 nicht mehr vorgekommen.
Deutschland beim ESC 2026: Warum Sarah Engels nur Platz 23 erreichte
Deutschland wurde 2026 von Sarah Engels mit dem Popsong „Fire“ vertreten. Sie hatte zuvor den deutschen Vorentscheid gewonnen und war als deutscher Beitrag direkt für das ESC-Finale qualifiziert. Im Finale trat sie bereits an Startposition zwei auf.
Am Ende standen lediglich 12 Punkte und Platz 23.
Noch auffälliger ist die Zusammensetzung der deutschen Punkte:
| Wertung | Punkte für Deutschland |
|---|---|
| Jury | 12 |
| Televoting | 0 |
| Gesamt | 12 |
Alle deutschen Punkte kamen somit von den internationalen Fachjurys. Italien und Portugal vergaben jeweils vier Punkte an Deutschland, Belgien und Bulgarien jeweils zwei. Bei den Zuschauerabstimmungen schaffte es „Fire“ dagegen in keinem abstimmenden Land in die punktberechtigten Top Ten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Sarah Engels von jedem einzelnen Zuschauer null Stimmen erhalten hätte. Das ESC-Punktesystem vergibt im Televoting nur Punkte an die jeweils zehn bestplatzierten Beiträge eines Abstimmungsgebiets. „0 Punkte“ bedeutet daher, dass Deutschland aus keinem Publikumsvoting einen Platz erreichte, der mindestens einen ESC-Punkt eingebracht hätte.
Mit Platz 23 wurde Deutschland Drittletzter. Österreich belegte mit sechs Punkten Platz 24, während das Vereinigte Königreich mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz landete.
Jury und Televoting: So unterschiedlich wurde beim ESC 2026 abgestimmt
Ein Blick auf die getrennten Ergebnisse zeigt, warum einige Länder im Gesamtklassement deutlich besser abschnitten als andere.
Bulgarien war der klare Ausnahmefall und gewann beide Wertungen. Dahinter unterschieden sich Jury- und Publikumsurteil teilweise erheblich.
| Land | Jury | Televoting | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Bulgarien | 204 | 312 | 516 |
| Israel | 123 | 220 | 343 |
| Rumänien | 64 | 232 | 296 |
| Australien | 165 | 122 | 287 |
| Italien | 134 | 147 | 281 |
| Finnland | 141 | 138 | 279 |
| Dänemark | 165 | 78 | 243 |
| Moldau | 43 | 183 | 226 |
| Ukraine | 54 | 167 | 221 |
| Griechenland | 73 | 147 | 220 |
Rumänien profitierte beispielsweise stark vom Publikum. Alexandra Căpitănescu bekam 232 Televoting-Punkte und erreichte dadurch trotz einer deutlich niedrigeren Jurywertung den dritten Gesamtrang.
Australien funktionierte dagegen besonders gut bei den Fachjurys: Delta Goodrem erhielt dort 165 Punkte. Dänemark kam ebenfalls auf 165 Jurypunkte, verlor im Televoting aber deutlich an Boden.
Frankreich war ein weiteres Beispiel für die Unterschiede zwischen beiden Abstimmungsgruppen. Monroe erhielt 144 Jurypunkte, aber nur 14 Zuschauerpunkte und landete dadurch insgesamt auf Platz elf.
Deutschland befand sich am anderen Ende der Tabelle: Die zwölf Jurypunkte verhinderten zwar den letzten Platz, aus dem Publikum kamen jedoch keine zusätzlichen Punkte.
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ESC 2026 Halbfinale: Diese Länder qualifizierten sich
Der Eurovision Song Contest bestand auch 2026 aus zwei Halbfinalshows und dem großen Finale. Die Halbfinals wurden am 12. und 14. Mai 2026 ausgetragen.
Eine wichtige Änderung betraf die Abstimmung: In den Semifinals wurde wieder eine Jurywertung von 50 Prozent eingesetzt. Außerdem wurde die Zahl der Jurymitglieder pro Land auf sieben erhöht; mindestens zwei davon sollten zwischen 18 und 25 Jahre alt sein.
Erstes Halbfinale
| Platz | Land | Punkte | Finale? |
|---|---|---|---|
| 1 | Israel | 269 | Ja |
| 2 | Polen | 247 | Ja |
| 3 | Finnland | 227 | Ja |
| 4 | Moldau | 208 | Ja |
| 5 | Serbien | 187 | Ja |
| 6 | Kroatien | 175 | Ja |
| 7 | Griechenland | 159 | Ja |
| 8 | Litauen | 101 | Ja |
| 9 | Schweden | 96 | Ja |
| 10 | Belgien | 91 | Ja |
| 11 | Estland | 79 | Nein |
| 12 | Portugal | 74 | Nein |
| 13 | Montenegro | 71 | Nein |
| 14 | San Marino | 41 | Nein |
| 15 | Georgien | 5 | Nein |
Israel gewann damit das erste Halbfinale vor Polen und Finnland.
Zweites Halbfinale
| Platz | Land | Punkte | Finale? |
|---|---|---|---|
| 1 | Bulgarien | 278 | Ja |
| 2 | Rumänien | 234 | Ja |
| 3 | Australien | 222 | Ja |
| 4 | Norwegen | 206 | Ja |
| 5 | Dänemark | 199 | Ja |
| 6 | Ukraine | 174 | Ja |
| 7 | Albanien | 158 | Ja |
| 8 | Malta | 143 | Ja |
| 9 | Tschechien | 142 | Ja |
| 10 | Zypern | 122 | Ja |
| 11 | Schweiz | 108 | Nein |
| 12 | Luxemburg | 60 | Nein |
| 13 | Lettland | 49 | Nein |
| 14 | Armenien | 49 | Nein |
| 15 | Aserbaidschan | 2 | Nein |
Bulgarien deutete damit bereits im zweiten Halbfinale seine Stärke an. DARA gewann die Runde mit 278 Punkten und setzte sich anschließend auch im Finale durch.
Deutschland musste sich in keinem Halbfinale qualifizieren. Zusammen mit den anderen direkt gesetzten Ländern gehörte der deutsche Beitrag bereits zum Teilnehmerfeld des Finales.

Was bei den ESC Platzierungen 2026 besonders auffällt
Die reine Rangliste erzählt nur einen Teil der Geschichte. Mehrere Ergebnisse machen den Jahrgang 2026 ungewöhnlich.
Am bedeutendsten ist Bulgariens Comeback. Das Land kehrte nach drei ausgesetzten Wettbewerben zurück und gewann sofort seinen ersten ESC. Gleichzeitig landeten auch die Rückkehrer Rumänien und Moldau in den Top Ten: Rumänien wurde Dritter und Moldau Achter. Die drei Comeback-Länder gehörten damit zu den erfolgreichsten Teilnehmern des Abends.
Rumäniens dritter Rang stellte zudem das bisher beste Ergebnis des Landes ein. Australien erreichte mit Platz vier sein bestes Resultat seit 2016. Dänemark kam mit Rang sieben so hoch wie seit seinem ESC-Sieg 2013 nicht mehr.
Für die automatisch gesetzten Länder war das Bild dagegen sehr unterschiedlich. Italien schaffte es auf einen starken fünften Rang, Frankreich wurde Elfter. Deutschland, Gastgeber Österreich und das Vereinigte Königreich landeten dagegen auf den Plätzen 23 bis 25.
Der ESC 2026 zeigte damit erneut, wie stark sich Jurygeschmack und Publikumsvoting voneinander unterscheiden können – und wie schwer ein schwaches Ergebnis in einer der beiden Wertungen auszugleichen ist.
ESC 2026 in Wien: Die wichtigsten Daten
Die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contest wurde in der Wiener Stadthalle ausgetragen. Wien war damit nach 1967 und 2015 zum dritten Mal Gastgeberstadt.
Das erste Halbfinale fand am 12. Mai statt, das zweite am 14. Mai und das Finale am 16. Mai 2026. Moderiert wurden die drei Liveshows von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski.
Insgesamt waren 35 Rundfunkanstalten beteiligt. Bulgarien, Moldau und Rumänien kehrten in den Wettbewerb zurück. Bulgarien verwandelte diese Rückkehr schließlich in einen historischen Sieg.
Der Erfolg hatte auch direkte Folgen für die nächste Ausgabe: Nach DARA’s Sieg wird der Eurovision Song Contest 2027 erstmals in Bulgarien ausgetragen. Als Gastgeberstadt wurde inzwischen Burgas bestimmt; das Finale ist für den 15. Mai 2027 vorgesehen.
Frequently Asked Questions
1. Wer hat den ESC 2026 gewonnen?
Bulgarien gewann den Eurovision Song Contest 2026. DARA erreichte mit „Bangaranga“ insgesamt 516 Punkte.
2. Welchen Platz hat Deutschland beim ESC 2026 belegt?
Deutschland belegte mit Sarah Engels und dem Song „Fire“ Platz 23 von 25 Finalisten.
3. Wie viele Punkte hatte Deutschland beim ESC 2026?
Deutschland erhielt insgesamt 12 Punkte. Sie kamen vollständig aus den Jurywertungen; aus dem Televoting erhielt Deutschland null Punkte.
4. Wer wurde beim ESC 2026 Zweiter und Dritter?
Israel wurde mit Noam Bettan und „Michelle“ Zweiter mit 343 Punkten. Rumänien erreichte mit Alexandra Căpitănescu und „Choke Me“ Platz drei mit 296 Punkten.
5. Wie viele Punkte bekam ESC-Siegerin DARA?
DARA erhielt insgesamt 516 Punkte: 204 von den Jurys und 312 aus dem Publikumsvoting.
6. Wo fand der Eurovision Song Contest 2026 statt?
Der ESC 2026 fand in der Wiener Stadthalle in Wien, Österreich, statt. Das Finale wurde am 16. Mai 2026 ausgetragen.
7. Wo findet der ESC 2027 statt?
Nach Bulgariens erstem ESC-Sieg wird der Eurovision Song Contest 2027 in Burgas, Bulgarien, ausgetragen.
Conclusion
Die ESC Platzierungen 2026 brachten einen klaren und zugleich historischen Sieger hervor: DARA gewann für Bulgarien mit „Bangaranga“ und 516 Punkten, ganze 173 Punkte vor Israel. Rumänien komplettierte als Dritter das Podium.
Aus deutscher Sicht fiel die Bilanz deutlich schlechter aus. Sarah Engels landete mit „Fire“ auf Platz 23, bekam zwölf Punkte von vier Fachjurys und keinen Punkt aus dem Televoting. Nur Österreich und das Vereinigte Königreich schnitten im Finale noch schlechter ab.
Besonders prägend für den ESC-Jahrgang 2026 bleiben Bulgariens erster Sieg, die starken Ergebnisse der zurückgekehrten Länder und die teilweise erheblichen Unterschiede zwischen Jury- und Zuschauerwertung. Wer die Entwicklung nach dem Wiener Finale weiterverfolgt, kann den Blick nun auf den ESC 2027 in Bulgarien richten.
